Andamanen – Eines der letzten Paradiese auf Erden

November 22, 2008 von konstantininindia

Lange nix mehr geschrieben, 2tes Quarter brachte und bringt mehr Arbeit mit sich als das 1te. Aber bevor die Klausuren stattfinden und es danach auf die “lange” Reise in den Norden geht, wollte ich noch ein paar Fotos von den letzten beiden Trips posten. Bei Interesse erzähle ich gern mehr und zeige mehr Fotos, wenn ich in ca. 1 Monat wieder in D bin ;-)

Der erste ging Anfang Oktober auf die Andamanen, eine Inselgruppe, die noch zu Indien gehört, aber eigentlich näher an Myanmar und Thailand ist. Wunderschöne Strände, wunderschöne Natur und noch nicht wirklich touristisch erschlossen. Einzige schlechte Nachricht von diesem Trip: hatte einen kleinen Rollerunfall bei Regen in einer Kurve und habe quasi mit dem Kinn gebremst :-) Das hat dazu geführt, das ich mich länger nicht mehr rasieren konnte –> habe ich mir einen Bart wachsen lassen. Aber das kommt dann im nächsten Artikel ;-)

Hier ein paar Bilder:

Eine der Inseln aus der LuftEine der Inseln aus der Luft

Unsre UnterkunftUnsere Unterkunft

Beach Nr. 5

Strand direkt bei unseren Hütten

Beach Nr. 6

Beach No 7

Strandimpressionen

Baden ging auch

Artphotography

Lagune

Lagune in der wir schnorcheln waren

Sonnenuntergang Beach No 6

Sonnenuntergang Beach No 7

Indira Gandhi National Park

September 21, 2008 von konstantininindia

Letztes Wochenende machten wir uns auf den Weg an die Grenze zu Kerala in den Indira Gandhi National Park. Natürlich in der Hoffnung, Tiger, Leoparden, Panther und dergleichen zu sehen. Diese Hoffnung wurde leider nicht erfüllt. Dafür hatten wir den wunderschönen Regenwald um uns herum. Aber der Reihe nach…
Am Donnerstag Abend machten wir uns in einem der sleeper class Waggons auf den Weg nach Coimbatore, ca. 500km von Chennai entfernt. Dort nach 8h zwar etwas gerädert, aber durchaus entspannt angekommen, ging es weiter nach Pollachi auf Quartiersuche. Nachdem wir leider keine Zimmer mehr direkt im Park bekamen, sind wir in ein Hotel gegangen und von dort dann in Richtung Top Slip und Nationalpark aufgebrochen. Dort sind wir dann einige Stunden mit Guide durch den Regenwald getrekkt, auf schöne Aussichtspunkte geklettert und haben dort schließlich auch Elefanten erspäht. Wir kamen auch direkt mit einer anderen Spezies in Berührung, den Blutegeln..

Am Samstag sind wir über die Grenze nach Kerala gefahren und obwohl die Grenze zwischen Tamil Nadu und Kerala eigentlich künstlich gezogen wurde, muss man sagen, das Kerala eindeutig schöner ist. Schönere Landschaft, Stauseen, mehr Tiere wie z.B. Pfauen und eine allgemein bessere Organisation. Diese haben wir gleich mal zur Speed Safari genutzt und sind mit einem kleinen Bus durch den Park gefahren. Speed Safari deswegen, weil unser Fahrer die normalerweise 3h dauernde Fahrt auf 2h kürzen musste, damit wir unseren Bus zurück nach Pollachi erwischen konnten, daher ist er entsprechend schneller gefahren :-) Die Abfahrt nach Pollachi zurück war eher eine Achterbahnfahrt als eine Busfahrt, da unser Busfahrer scheinbar der Rennfahrer unter seinen Kollegen ist. Er hat erstmal am Gipfel schön 10 Autos vorgelassen, um sie dann auf den Serpentinen runter alle laut hupend wieder zu überholen ;-)

Von Pollachi ging es schließlich über Coimbatore wieder zurück nach Chennai und frisch angekommen in der müffelden Großstadt haben wir die Natur gleich wieder vermisst… Naja, ein paar Tage noch, dann liegt der nächste Trip an :-)

Hier ein paar Bilder aus dem Nationalpark:

Rehe versteckt im Wald und auf der Straße

Elefanten am Waldesrand und leider angekettet

Panorama und Stauseen

Impressionen vom Campus

September 10, 2008 von konstantininindia

Da mir zugetragen wurde, ich solle doch auch mal wieder was vom Campus selbst und meinem Zimmer schreiben und Bilder zeigen, hier ein paar:

Blick aus dem Fenster, das Gitter ist da, um die
Affen abzuhalten.

Das Zimmer von außen, geschätzte 10qm,
Bett, Tisch, Schrank, Ventilator. Alles was man braucht,
nicht mehr ;-)

Die Hostels

Die Tierwelt des Campus, Affen, Rehe, Hirsche und
(wieder ein Beweis, das deutsche Wörter komplizierter sind)
die blackbucks, dt. Hirschziegenantilopen ;-)

Ein wirklich schöner Campus. Aber so friedlich es hier
drin ist, so rabiat die Methode, Leute davon abzuhalten,
über die Campus-Mauern zu klettern

Morgen Abend geht es in den Indira Gandhi Wildlife Sanctuary and National Park, bis Sonntag früh –> nächster Eintrag hoffentlich viele Natur- und Tierbilder :-)

Ubbalamadugu/Tada/Kaamba Falls

August 30, 2008 von konstantininindia

Nachdem wir durch das Stadtleben immer wieder die Lust nach Natur verspürt hatten, sind wir letztes Wochenende ich Richtung zu den Tada Falls, einem Wasserfall mitten in einem Naturreservat aufgebrochen. Das Naturreservat befindet sich an der Grenze von Tamil Nadu und Andra Pradesh, ca. 95km nördlich von Chennai.
Also hieß es um 6.30 morgens Aufbruch in Richtung Bus Terminal. Gegen 11 waren wir dann am Tor des Reservats, nachdem wir ab der Bushaltestelle eine Riksha nahmen, da die Straße nicht mehr für Busse befahrbar  war. Leider wussten wir nicht, dass die Riksha auch den Eingang passieren und bis zum Parkplatz fahren darf. Daher sind wir die 3km von Eingang zum Parkplatz und dem Beginn des Aufstiegs gelaufen. Danach war echte Trekkingbereitschaft vorausgesetzt, da man, um den Wasserfall zu erreichen, erst durch den Wald und dann durch und über eine Felsbrockenlandschaft laufen resp. klettern musste. Die Kletterpartie wurde mit einem Bad in einem kleinen, glasklaren See belohnt.
Irgendwann ging es nicht mehr weiter und wir fanden keinen anderen Weg weiter rauf. Eine andere Gruppe von uns, die am Tag vorher nach Tirupati gefahren war und die Tada Falls auf dem Rückweg besuchten, sind bis ganz oben gekommen.
Leider reichte die Zeit nicht mehr für uns, auch bis ganz oben zu kommen, wir mussten uns also auf einen 4-stündigen Heimweg machen. Die Bus- und Rikshafahrt durch den abendlichen Stau hätte fast die wunderbaren Eindrücke des Tages verdorben, was aber glücklicherweise nicht ganz gelang ;-)

Hier einige Fotos vom Trip:

2 Fotos von kleinen Bächen vor Beginn des Aufstiegs

Bergpanorama

Einer der Seen:

Zu guter Letzt etwas Entspannung auf einem Felsen ;-)

Pondicherry

August 13, 2008 von konstantininindia

Letztes Wochenende ging es in die bis 1954 französische Stadt Pondicherry ca. 160km südlich von Chennai. Dort ist das französische Flair teilweise noch spürbar, mit einem französischen Stadtteil und entsprechenden “rues”. French bakeries waren auch vor Ort, was die Lucien und Remy, die beiden Franzosen in unser Gruppe, sehr gefreut hat und nicht nur die… Nach knapp 2 Wochen nur laschen ungetoasteten Toast mit Marmelade in der Früh war Baguette eine willkommene, feste Abwechslung ;-)
Der erste Tag war mit Anreise, Quartiersuche, Essen usw. relativ stressig, da wir wie in Mamallapuram eine große Gruppe von 14 Leuten waren. Die geliehenen Fahrräder funktionierten nicht bei jedem, bei einem sprang nach kurzer Fahrt die Kette raus, verkeilte sich und ließ sich auch nicht wieder einsetzen. Der zweite Tag war dafür viel besser. Die Fahrräder wurden gegen Motorräder resp. Roller eingetauscht und wir ließen Pondicherry kurz hinter uns, um nach Auroville zu fahren, da man dort ins Wasser gehen konnte.

Leider ist die Armut in Pondicherry allgegenwärtig. Wenn man der die nächtlichen Straßen geht, ist es bedrückend zu sehen, wie viele Leute auf der Straße oder auf ihren Rikshaws schlafen.

Indische Art zu Malern (man beachte den Oberen) ;-)

Kirche in Pondicherry samt Schild in Tamil und Englisch

Das ist Lakshmi, eine geweihte Elefantendame, die vor einem Tempel steht und dich gegen 1 Rupie segnet.

Mamallapuram

August 13, 2008 von konstantininindia

Am ersten Sonntag nach Ankunft stand der erste Ausflug auf dem Programm: Mamallapuram. Diese kleine Stadt liegt im Umkreis von Chennai und ist für vor allem wegen der Tempelanlagen, Höhlen, Felsformationen, die Unesco Weltkulturerbe sind, bekannt.

Näheres hier: Mamallapuram


Shore temple


Krishna’s butter ball

Kaum da…

August 6, 2008 von konstantininindia

schon in der Times of India…
Zwar nur mit Bild, aber immerhin ;-)

Publication: The Times Of India – Chennai;
Date: Jul 31, 2008;Section: Times City;Page: 4

All work, all play makes an IITian’s day
M Ramya | TNN
Chennai: For the junta of IITMadras there’s not a dull day on campus. They may all be intellectuals, but fun is also on their agenda. Their schedule is packed with quizzes and exams, but they get all geared up for Shaastra and Saarang as well.
Inter-IIT events, which act as a run up to the inter-college Shaastra and Saarang, are quite a rage as they are
competitive, says Karthik Krishnan, cultural affairs secretary. “People compete fiercely for the trophies, as winning them is very prestigious for each hostel.”
Teams from the hostels battle it out at the Lit-Soc, Tech-Soc and Schroeter sports events to bag the respective trophies. There is also a Dean’s trophy, which is awarded to offbeat sports such as cycle-racing, longdistance walking and squash.
Lit-Soc is made of pot pourrie and scrabble, fine art events and the business quiz, and more than 20 other events in between. Winners of Lit-Soc sharpen their claws to face the outside competition at Saarang, whereas Tech-Soc is used to give participants a feel of what they would be up against at Shaastra. Students wind down after a hard day of study at the cricket pitch or badminton, basketball or volleyball courts in the hostels. There are also three inhouse magazines, The Fourth Estate, Reflections and Filter Coffee, to be brought out.
Other informal clubs on campus include the Vivekananda Study Circle, Prakriti (a wildlilfe club) and Lit-Circle. There are also clubs on photography, astronomy, hiking, film and music. “When these clubs were started a lot of students signed up, but eventually only those who were really interested stayed on,” says Dr Narendran, dean of industrial consultancy and sponsored research and president of the Music Club. “We organise Carnatic concerts and have enjoyed a successful run for 38 years now. Response has been mixed. On some days the hall is packed and on others we are counting heads,” he smiles.

Campus und erste Eindrücke

August 5, 2008 von konstantininindia

Vanakam aus Chennai!

Nach knapp mehr als 1 Woche in Indien hab ich mich eingelebt, die meisten Formalitäten erledigt und, dank funktionierendem Internet (was nicht immer der Fall ist), Zeit gefunden, hier mal was reinzuschreiben…

Unser Campus hier ist vor allem eines: groß, 250 Hektar um genau zu sein. Daher haben wir uns nach ein paar Tagen des Laufens Fahrräder zugelegt, die das Ganze um einiges angenehmer machen. Ich hätte zwar nicht gedacht, dass es ein Land gibt, das mehr Bürokratie zu bieten hat als in Deutschland, aber ich wurde eines besseren belehrt, hier muss man quasi Formblatt 102 beim einen Bearbeiter ausfüllen um Formblatt 103 mit Stempel beim Anderen zu bekommen. Aber seit heute ist fast alles gemeistert.
Ansonsten ist der Campus so etwas wie eine Oase der Ruhe, mit Passieren des Main Gates lässt man den lärmenden Auto, Rikshas und Motorräder und den Smog hinter sich und ist von Bäumen, Pflanzen und Tieren umgeben. Dazwischen natürlich noch einige Departments, Hostels, Einkaufszentrum, etc. Es gibt auch viele Tiere, u.a. Hirsche, Rehe, Katzen, Hunde, Affen, Geckos….

Das Klima ist tropisch, heiß, zwar nicht sooo viel heißer als im deutschen Sommer, dafür aber viel höhere Luftfeuchtigkeit, grade hat es hier 35° C bei ca. 65 % Luftfeuchtigkeit. Entsprechend schwitzt man viel, besonders wenn man viel Wasser trinkt, um das Schwitzen wieder auszugleichen. Das Essen ist ziemlich scharf, allerdings angenehm scharf, viel Reis und Chapatis mit Soßen. Nur das Frühstück ist gewöhnungsbedürftig, ungetoasteter Toast mit Butter und Marmelade… Das Zimmer ist, naja, anders ;-) Geschätzte 10qm mit Bett, Tisch, Schrank und Ventilator. Anfangs etwas karg, aber schnell wohnlich gemacht.

Das wars auch mal fürs Erste, werde in Zukunft mit weniger Text und mehr Bilder posten, außer die Resonanz verlangt nach Text ;-)

Viele Grüße!